Dachstuhlbrand Gusterath

Datum: 2. September 2017 
Alarmzeit: 13:29 Uhr 
Alarmierungsart: FME, Sirene 
Dauer: 6 Stunden 31 Minuten 
Art: Dachstuhlbrand 
Einsatzort: Gusterath 
Mannschaftsstärke: 24 
Fahrzeuge: LF 8/6, TLF 16/24-Tr, TSF, MZF 2, MTW 2 
Weitere Kräfte: Berufsfeuerwehr Trier, Feuerwehr Hockweiler, Feuerwehr Schöndorf, Feuerwehr Waldrach, FEZ Ruwer, FüSt VG Ruwer, WL Ruwer 


Einsatzbericht:

Mit der Meldung „Dachstuhlbrand“ wurde die Feuerwehr heute Mittag um 13:30 Uhr nach Gusterath alarmiert. Die Feuerwehr Pluwig-Gusterath, die als erste Einheit vor Ort war, fand ein Mehrfamilienhaus vor bei dem der gesamte Dachstuhl bereits brannte.

Aufgrund des Einsatzstichwortes wurden sofort die Einheiten Feuerwehr Gutweiler, Freiwillige Feuerwehr Hockweiler, Feuerwehr Schöndorf – Ruwer, Feuerwehr Waldrach, die FEZ, die Führungsstaffel und die Atemschutzwerkstatt mitalarmiert.Nach der ersten Rückmeldung wurden zusätzlich noch die Berufsfeuerwehr Trier, das Wasserwerk VG Ruwer und die Bürgermeister zur Einsatzstelle bestellt.

Unterdessen wurde eine Riegelstellung aufgebaut, sodass die enorme Hitze und das Feuer nicht auf das Nachbargebäude übergriff. Die Bewohner des Hauses hatten sich bereits in Sicherheit gebracht, niemand wurde verletzt. Nun wurde mit der Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes und außerhalb angefangen. Der Wehrleiter teilte die Einsatzstelle in drei Abschnitte auf. Einmal „Vor dem Gebäude“, „Hinter dem Gebäude“ und „Atemschutz“. Letztere koordiniert die Anzahl der eingesetzten Atemschutzgeräte und sorgt dafür, dass genügend Ersatzgeräte an die Einsatzstelle kommen. Die Arbeiten im Inneren des Hauses gestalteten sich als sehr schwierig, da Teile der Decke einstürzten. Mit zwei Drehleitern wurde das Feuer von außen bekämpft. Gegen 14:30 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass man versuchen konnte das Dach zu öffnen um noch an unzählige Glutnester heran zu kommen. Durch die starke Beschädigung wurde ein Baustatiker hinzugerufen.

In einer gemeinsamen Besprechung mit der Einsatzleitung einigte man sich darauf eine Spezialfirma zu beauftragen, die mit einem Kranfahrzeug das Dach und die Decke demontieren sollte, damit auch die letzten Feuer gelöscht werden konnten. Der Einsatz dauerte ca. 7 Stunden. Neben der Feuerwehr war auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Aus der Stadt Trier, der VG Trier Land und der VG Ruwer waren ca. 80 Einsatzkräfte in Gusterath.