Gebäudebrand Bonerath

Datum: 8. Oktober 2017 
Alarmzeit: 02:12 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 48 Minuten 
Art: Gebäudebrand 
Einsatzort: Bonerath 
Mannschaftsstärke: 20 
Fahrzeuge: LF 8/6, TLF 16/24-Tr, TSF, MZF 2, MTW 1 
Weitere Kräfte: Feuerwehr Bonerath, Feuerwehr Holzerath, Feuerwehr Morscheid, Feuerwehr Reinsfeld, Feuerwehr Schöndorf, FEZ Ruwer, FüSt VG Ruwer, WL Ruwer 


Einsatzbericht:

Heute Nacht um 02:12 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle in Trier die Feuerwehr mit dem Stichwort „Gebäudebrand“ nach Bonerath. Außerhalb der Ortslage brannte ein im Wald stehendes Wochenendhaus.

Als die ersten Feuerwehren vor Ort waren, stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Auf Grund der abgeschiedenen Lage wurde sofort mit Tanklöschfahrzeugen Löschwasser im sogenannten Pendelverkehr (die Fahrzeuge tankten ihr Löschwasser am nächstgelegenen Hydrant in Bonerath) zur Einsatzstelle transportiert. Die Löscharbeiten am Gebäude wurden von mehreren Seiten vorgenommen. Parallel dazu wurde eine ca. 1000 m lange Schlauchleitung von Bonerath zur Einsatzstelle im Wald verlegt. Hier mussten mehrere Pumpen zwischengeschaltet werden um das Wasser zu fördern. Zwischenzeitig stürzten große Teile der Dachkonstruktion, die vom Feuer geschwächt wurden, ein. Aufgrund des massiven Löscheinsatzes konnte ein Übergreifen der Flammen auf den umgebenden Wald verhindert werden. Von der Atemschutzgerätewerkstatt in Kasel wurden zusätzliche Geräte zur Einsatzstelle transportiert. Die Führungstaffel der VG Ruwer bezog in der Nähe des Gebäudes mit ihrem Einsatzleitwagen Stellung und bildete mit dem Einsatzleiter und der Funkeinsatzzentrale (FEZ) die Einsatzleitung.

Im Einsatz, der ca. 6 Stunden dauerte, waren die Feuerwehr Bonerath, Feuerwehr Schöndorf – Ruwer, Feuerwehr Pluwig-Gusterath, Freiwillige Feuerwehr Reinsfeld, Feuerwehr Waldrach

, Feuerwehr Holzerath, Feuerwehr Morscheid, die Führungsstaffel VG Ruwer, die FEZ, die Atemschutzgerätewerkstatt, der Wehrleiter, die Stadtwerke Trier, der Rettungsdienst die Malteser Waldrach und die Polizei. Insgesamt waren ca. 90 Kräfte am nächtlichen Einsatz beteiligt.